Innenministerin Magdalena Finke besuchte den Wohnpark Wiker Quartier im Rahmen ihrer Sommerbereisung
Im Rahmen ihrer Sommerbereisung besuchte die schleswig-holsteinische Innenministerin Magdalena Finke den Wohnpark Wiker Quartier der WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG. Gemeinsam mit Gerwin Stöcken, Andreas Breitner, Vorständin Anja Wiese, Mitarbeitende der WOGE sowie den am Projekt beteiligten Partnern informierte sie sich bei einem Rundgang über das Quartier und tauschte sich über die Bedeutung moderner Wohnquartiere für eine nachhaltige Stadtentwicklung aus.
Mit dem Wohnpark Wiker Quartier hat die WOGE ein Wohnprojekt geschaffen, das weit über die Bereitstellung von Wohnraum hinausgeht. Das Quartier vereint 51 barrierearme Wohnungen, eine Gästewohnung, eine Wohngemeinschaft für acht junge Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen sowie ein Wohncafé als Treffpunkt für die Nachbarschaft. Rund 40 Prozent der Wohnungen sind öffentlich gefördert und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum in Kiel. Das Projekt wurde nach den Grundsätzen des Bielefelder Modells entwickelt und verbindet generationenübergreifendes Wohnen mit sozialer Teilhabe und gelebter Nachbarschaft. Die 76 Bestandswohnungen runden das Quartier ab.
Als Bauherr hat die WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG gemeinsam mit neuwerk Architekten und Ingenieure GmbH ein Quartier realisiert, das architektonische Qualität, Barrierefreiheit, Energieeffizienz und soziale Verantwortung miteinander verbindet. Mit der Fertigstellung im Jahr 2025 ist ein zukunftsweisendes Wohnprojekt entstanden, das heute als gelungenes Beispiel für moderne Quartiersentwicklung in Schleswig-Holstein gilt.
„Die Quartierskonzeption nach dem Bielefelder Modell macht den Unterschied: eine WG für acht junge Menschen mit Beeinträchtigungen, barrierearme Wohnungen und ein ehrenamtlich betriebenes Wohncafé als offener Treffpunkt. So entsteht Nachbarschaft, die trägt – im Neubau und im Bestand“, betonte Anja Wiese, Vorständin der WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG.
Der Besuch bot Gelegenheit, gemeinsam über die Bedeutung innovativer Wohnkonzepte, bezahlbaren Wohnraums und nachhaltiger Quartiersentwicklung zu sprechen. Der offene Austausch zwischen Politik, Wohnungswirtschaft und Projektbeteiligten machte deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit ist, um lebenswerte Quartiere für die Zukunft zu schaffen.
Unser Dank gilt Innenministerin Magdalena Finke, Gerwin Stöcken, Andreas Breitner und allen Projektbeteiligten für den wertvollen Austausch und ihr Interesse am Wohnpark Wiker Quartier.